#Bewusst-Sein N°7: Kein Licht ohne Schatten. Kein Schatten ohne Licht.

Aktualisiert: Feb 28

Zwei Seiten von Zwanzigzwanzig (Autor unbekannt)


Zwanzigzwanzig hat mir nichts gebracht!

du hörst mich niemals sagen

dass wir zusammen mehr können als allein

denn wenn ich mich umsehe, entdecke ich

Spannung und Unruhe um mich herum

jede Woche fühlte ich weniger

Verbindung mit den Menschen, die ich gerne mag

ich fühlte,

dass ich mich der Welt entfremdete

und sag mir vor allem nicht

"Es gibt etwas Schönes an jedem Tag"

denn wie du es auch drehst und wendest

ich habe dieses Jahr stillgestanden

du wirst mich niemals sagen hören

Zwanzigzwanzig brachte viele Lichtblicke.


(Lies diese Zeilen jetzt von unten nach oben)



Die Nacht ist am dunkelsten, kurz bevor die Sonne aufgeht. Wenn wir mutig sind und ehrlich unsere eigenen Schatten ansehen...Abstand nehmen vom gegenseitigen Schuldzuweisen und Verantwortung übernehmen für unser eigenes Denken, Fühlen und Tun...bleibt "Krise als Chance" nicht länger ein blöder Kalenderspruch, sondern verwandelt sich in etwas unglaublich Kraftvolles, in etwas Magisches...das eine neue Welt erschaffen kann. In uns und im Außen. Ich darf das hier ganz g'scheit schreiben, nicht nur weil ich mich mein halbes Leben lang in den verschiedensten Ausbildungen und Selbsterfahrungsseminaren mit mir und meinen Mustern auseinandergesetzt und mich meinen Schatten gestellt habe, sondern weil ich auch die "Praktischen Prüfungen", die mir mir das Leben geschickt hat - auch das Durchleben des vergangenen Jahres - für mein Empfinden mit Erfolg bestanden habe;).

Auch wenn wir noch nicht durch sind, hat mir und uns diese Krisenzeit seit letztem März unglaublich viel an Entwicklung, Reife, Wachstum, neuen Möglichkeiten, Raum, Zeit und Erwachen gebracht.

Wenn wir erkennen wie machtvoll wir sind in unserer Welt, wenn wir uns (wieder) zum Regisseur unseres Lebens machen, wenn wir durch Irrsinn, Ärger, Trauer, Überforderung, Erschöpfung und Frust durchgehen, unser Bewusstsein erweitern, Wahrheit erkennen und zulassen und uns mit Vertrauen unserem Leben hingeben, dann wird's irgendwann auch wieder hell. Manchmal braucht man auch ein bisschen Unterstützung dabei. Darum zu bitten ist keine Schwäche, es ist weise. Gemeinsam können wir das.



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